
KI in der Steuerkanzlei: Neue Karrierewege durch Spezialisierung
Künstliche Intelligenz bietet viele Chancen, Routinen abzuschaffen und spannende neue Aufgabenfelder anzubieten
Inhaltsverzeichnis
Teil 11 unserer Serie über die Möglichkeiten und Herausforderungen, die der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Ihrer Steuerkanzlei mit sich bringt. KI ändert oder optimiert fast jeden Ablauf in der Steuerberatung, zumindest wenn Sie die Möglichkeiten nutzen. Klassische repetitive Tätigkeiten wie das Buchen von Belegen werden in absehbarer Zukunft in jeder Kanzlei Mandantensache sein oder von KI übernommen werden. Damit werden Kapazitäten für Steuerberatende frei, zum Berater und strategischen Partner zu werden.
Künstliche Intelligenz verändert das Berufsbild des Steuerberaters
Wenn die Möglichkeiten der KI sich durch alle oder die meisten Prozesse in einer Steuerkanzlei ziehen, ändern sich auch die Anforderungen an Fachkräfte. Einmal, weil Veränderung ein wesentlicher Teil von Routine wird, wenn sie durchgehend stattfindet und ein bestimmtes Mindset vorhanden sein oder erarbeitet werden muss.
Aber auch, weil Routineaufgaben durch beispielsweise selbst buchende Mandanten und Automatisierungen entschlackt werden, einerseits also Freiraum entsteht – andererseits parallel neue und anspruchsvolle Aufgaben auf Mitarbeitende zukommen. Wer jetzt eine Karriere anstrebt, muss sich als Steuerexperte ähnlichen Entwicklungen stellen wie Kanzleiinhaber, die in einigen Jahren noch wettbewerbsfähig sein sollen: Spezialisierung, unterstützt durch Künstliche Intelligenz, Agenten und das Lena-Prinzip, wie Lexware Geschäftsführer Christian Steiger es beschreibt:
Die Weiterentwicklung, wenn KI-Anwendungen in Softwarelösungen wie Lexware Office tiefer in betriebswirtschaftliche Abläufe eingreifen, um die Effizienz zu steigern und Unternehmern den Rücken freizuhalten. Das Lena-Prinzip als Vision, die KI nicht nur als Werkzeug, sondern als autonomen „Co-CEO“ für Selbstständige und Kleinunternehmen positioniert und damit auch für unternehmerisch denkende Steuerberatende. Mehr über das Lena-Prinzip unter https://www.das-lena-prinzip.de/
Spezialisierung: KI-Boost für Karriereprofile
Dank KI entwickeln sich innerhalb von Steuerkanzleien heute Rollen, die klassische Berufswege ergänzen oder sogar ersetzen. Besonders gefragt sind Spezialisierungen in Bereichen wie KI-gestützte Steuerplanung und Predictive Analytics, Digitales Compliance- und Risikomanagement sowie Beratung zur Digitalisierung von Finanz- und anderen prozessen in Unternehmen. Dabei entstehen viele Mischformen, aber auch konkrete neue Berufsbilder:
Ein Tax Technology Specialist als Schnittstelle zwischen Steuerrecht und IT sorgt dafür, dass KI-Lösungen sinnvoll implementiert und in bestehende Prozesse integriert werden.Prozess- und Automatisierungsexperten analysieren und optimieren Abläufe, um Möglichkeiten zu ermitteln, Mitarbeitende zu entlasten und insgesamt effizienter zu arbeiten. Dank KI-gestützter Auswertungen erkennen Steueranalysten zeitnah Trends und können Prognosen erstellen. KI-unterstützte Steuerexperten bereiten schnell, fehlerfrei und komfortabel komplexe Informationen verständlich auf und entwickelnDashboards, die Mandanten einen klaren Überblick über ihre finanzielle Situation geben.
Teams setzen sich außerdem zunehmend interdisziplinär zusammen, zum Beispiel aus Steuerberatern und Datenanalysten, die gemeinsam und mit KI schneller, effizienter und in wesentlich größerem Umfang zum Ergebnis kommen als es bei manuellen Auswertungen der Fall wäre und daher viel spannendere Aufträge annehmen können.
Das ist erst der Anfang, denn jede neue Entwicklung bringt neue Karrierechancen mit sich: Für Mitarbeiter, um Spezialisierung anzustreben und für Kanzleien, um zeitgemäß zu arbeiten und die richtigen Fachmenschen anzuziehen und zu halten.
Spezialisierung auf den Einsatz von KI in Projekten
Den zahlreichen Chancen stehen auch Herausforderungen gegenüber: Die Einführung von KI-Tools und -Prozessen erfordert Investitionen in Form von Weiterbildung. Außerdem müssen Datenschutzrisiken und gesetzliche Anforderungen einbezogen werden, wie die Pflicht einer vernünftigen Schulung, wenn KI eingesetzt wird.
Je spezieller die Anwendung, desto wichtiger der Durchblick und eine ordnende, prüfende und letzten Endes freigebende menschliche Hand. KI ist ein Co-Pilot oder dem Lena-Prinzip folgend auch ein CO-CEO, ersetzt aber nicht die Berufserfahrung eines Kanzleiinhabers oder das Gespür für zwischenmenschliche Themen, das gerade bei sensibler Beratung so wichtig ist. Der Transformationsprozess der Steuerberatung hat gerade erst begonnen, wer sich auf Automatisierungen und Arbeitserleichterungen einlässt und strategisch Kompetenzen aufbaut, kann die Zukunft des Berufsbildes aktiv mitgestalten.
Wenn Sie heute noch in der Findungsphase sind, haben wir gleich drei Tipps für Sie:
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- Folgen Sie uns auf LinkedIn, um immer zeitnah zu erfahren, welche Webinare für Steuerberatende es gibt, auf welchen Veranstaltungen Sie uns live befragen können und wer unsere Steuerexperten-Podcast-Gäste sind.
Lesen Sie außerdem auch die restlichen und die noch folgenden Teile unserer Serie über KI in der Kanzlei. Bis bald!
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Die Serie: KI in der Steuerkanzlei
Teil 1: Effizienz und das Ende der Belegstapel
Teil 2: Optimal unterstützte Kanzleiführung
Teil 3: Marketing und Mandantenkommunikation
Teil 4: Beratung, Fehlervermeidung und Strategie
Teil 5: Faktor Mensch: Worauf es wirklich ankommt
Teil 6: KI in der Kanzlei: Human in the Loop
Teil 7: Künstliche Intelligenz und Ethik
Teil 8: Der “European AI Act” und KI in der Steuerkqnzlei
Teil 9: Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte – angstfrei arbeiten
Teil 10: KI in der Steuerkanzlei: Künstliche Intelligenz im Recruiting
Teil 11: Künstliche Intelligenz und neue Karrierewege durch Spezialisierung



