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clockin Workforce Report 2026
clockin Workforce Report 2026

Wie der deutsche Mittelstand wirklich arbeitet:
2026 Workforce Report

Unser Technologiepartner clockin bietet mit dieser Auswertung exklusive Einblicke in die oft unsichtbare Leistung der KMU

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    Der clockin Workforce Report 2026 aus anonymisierten Arbeitszeitdaten von KMU ist kein Trendbericht und bildet keine Prognosen ab, sondern zeigt wertvolle Einblicke in die Realität kleiner und mittelständischer Unternehmen. Basierend nicht auf einer Umfrage, sondern auf echten Daten von Mitarbeitern aus über 3.000 Unternehmen liefert er ein realistisches Abbild dessen, was täglich in Werkstätten, Arztpraxen und Baustellen passiert. Spannend daher auch für Steuerberater, die verstärkt auf Beratung setzen wollen.

    Autor:in: Carola Heine

    Veröffentlicht:

    Kategorie: Steuerberater:innen

    Arbeitsrealitäten 2026: klare Strukturen und verlässliche Zeiten

    Die Medien berichten über flexible Modelle, die Realität am Arbeitsplatz sieht oft noch ganz anders aus: Mit durchschnittlich 11,62 Fehltagen und strukturiertem Urlaub setzt der Mittelstand auf Verlässlichkeit statt auf New-Work-Trends, wobei digitale Zeiterfassung und Automatisierungen zum Standard gehören, damit Firmen sich besser organisieren.

    Das zeigt der clockin Workforce Report 2026, aus dem hervorgeht, dass der deutsche Mittelstand eher durch hohe Arbeitsdisziplin, physische Präsenz und Stabilität geprägt ist als durch schicke Trends, wobei Handwerk und Produktion naturgemäß den Takt mit einem frühen Arbeitsbeginn vorgeben. Ziel des Reports ist es, mit missverständlichen Annahmen aufzuräumen und ein realistisches Bild der Arbeitsrealität der KMU aufzuzeigen:

    Wer als Steuerberaterin oder Steuerberater tiefer in die Unternehmensberatung einsteigen und Mandanten zur Digitalisierung motivieren will, sollte mit den Arbeitsrealitäten vertraut sein – so ist es auch besser einzuschätzen, wie Mandate auf Selbstbuchung umgestellt werden können und welche kombinierten Lösungen sich empfehlen lassen, Ydamit in der Kanzlei die saubersten Daten landen.

    „Die Debatte über Rekord-Krankenstände wird oft an der Realität der Betriebe vorbei geführt. Wir haben diesen Report veröffentlicht, um zu zeigen, dass der Mittelstand hier kein Problemfall, sondern ein Stabilitätsanker ist. Mit echten Daten statt subjektiven Umfragen geben wir den kleinen Unternehmen eine Stimme, deren personelle Belastbarkeit in der aktuellen Diskussion schlichtweg übersehen wird.“

    Karla TerhaarMarketing Managerin bei clockin GmbH

    “Arbeitszeiten werden häufig theoretisch diskutiert – über Flexibilität, New Work oder Produktivität.
 Der Mittelstand funktioniert jedoch anders als Konzerne oder Wissensarbeit. Dieser Report zeigt erstmals datenbasiert, wie KMU in Deutschland tatsächlich arbeiten:
 wann Arbeit beginnt, wie stabil Tagesrhythmen sind und wo sich Unterschiede wirklich zeigen.” Download: clockin Workforce Report 2026

    Keine Befragung, sondern die anonymisierte Auswertung erfasster Arbeitszeitmuster

    Der clockin Report entstammt Beobachtungen aus dem Zeitraum 2023-2025. Die Auswertung wurde vollständig anonymisiert und zusammengefasst: Es handelt sich also nicht um eine Befragung, sondern um beobachtete Arbeitszeitmuster. Spannend, wenn Sie Ihre Mandanten auf dem Weg in die Digitalisierung begleiten wollen und über entsprechende Tools für Projektmanagement und Zeiterfassung beraten möchten. Denn KMU machen den größten Teil aller Unternehmen in Deutschland aus:

    In Deutschland zählen rund 3,1 bis 3,4 Millionen Unternehmen zu den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), was etwa 99 % aller Unternehmen der Privatwirtschaft entspricht. Diese KMU-Definition umfasst Kleinstunternehmen, kleine und mittlere Unternehmen, die zusammen über 55 % der Beschäftigten stellen und als Rückgrat der deutschen Wirtschaft gelten. Quelle: Statistisches Bundesamt

    Die häufig geführte Debatte über Arbeitszeiten, Flexibilität und “schicke” neue Arbeitsmodelle bezieht sich damit auf einen Teil des Arbeitsmarktes, der für eine Mehrheit nur eingeschränkt repräsentativ ist. Wer um eine bestimmte Zeit vor Ort sein muss, verhandelt nicht über freie Zeiteinteilung, zum Beispiel – und je nach Berufsfeld ist das auch normal und akzeptiert:

    Die im Clockin Report erfassten Daten machen sichtbar, dass die meist vorhandene Struktur oft aus operativen Zwängen heraus entsteht und sich dann über Jahre hinweg unverändert zeigt. Wer hier weitreichende Veränderungen anregen will, muss sich mit Werten und Anforderungen beschäftigen und kann nicht einfach ein digitales Tool auf die Zettelwirtschaft werfen und das Beste hoffen.

    Stabile Strukturen haben auch positive Auswirkungen

    Arbeitszeit entsteht in den meisten Firmen aus konkreten Anforderungen: feste Kundentermine, klar definierte Öffnungszeiten, projektbezogene Zeitfenster und die unmittelbare Abhängigkeit kleiner Teams voneinander. Planungssicherheit ist kein Ausdruck von starren veralteten Strukturen, sondern eine betriebliche Notwendigkeit. Abweichungen von geplanten Zeiten sind möglich, bleiben jedoch beschränkt, da sie sich dann immer auch unmittelbar auf Wertschöpfung und Leistungsfähigkeit auswirken. Das zeigt auch die Auswertung der Abwesenheiten:

    Die durchschnittliche Zahl der Krankheitstage pro Mitarbeiter liegt in den von Clockin ausgewerteten 3000 kleinen und mittleren Unternehmen konsequent unter dem Bundesdurchschnitt.

    Während dieser bundesweit im Jahr 2023 bei 15,2 Tagen lag, verzeichneten KMUs im selben Jahr lediglich 10,18 Krankheitstage pro Mitarbeiter. In den Folgejahren setzte sich dieser Trend fort: 10,89 Tage im Jahr 2024 und 11,62 Tage im Jahr 2025, während Vergleichswerte für größere Unternehmen weiterhin höher ausfielen. Diese Abweichung ist kein kurzfristiger Effekt, sondern über mehrere Jahre hinweg zu beobachten.

    Urlaubs- und Fehlzeiten folgen klar identifizierbaren saisonalen Zyklen: Ein Schwerpunkt liegt im August, in der Haupt-Urlaubssaison aller mit schulpflichtigen Kindern. Eine zweite, abgeschwächte Phase findet sich um den Jahreswechsel, ergänzt durch einen kleinen Peak im April. Diese Muster wiederholen sich nahezu identisch über die ausgewerteten Jahre hinweg. Der Mittelstand erweist sich damit als für Abwesenheitsprognosen hochgradig vorhersagbares System.

    In kleinen Teams haben selbst einzelne Abwesenheiten spürbare Auswirkungen. Flexibilität wird daher nicht als offenes Versprechen und völlige Freiheit verstanden, sondern als einigen Regeln folgende Anpassungsfähigkeit innerhalb klar definierter Zeitfenster.

    Der Report liefert also keine Vision zukünftiger Arbeitsmodelle durch Befragungen, sondern eine fundierte Beschreibung dessen, wie Arbeit im deutschen Mittelstand tatsächlich organisiert ist und damit spannende Einblicke für potenzielle Beratung durch Digitalisierungs- und Steuerexperten.

    Zum Download: clockin Workforce Report 2026

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