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Erfolgreich als Unternehmensberater: Was Steuerkanzleien jetzt anders machen sollten
Erfolgreich als Unternehmensberater: Was Steuerkanzleien jetzt anders machen sollten

Erfolgreich als Unternehmensberater: Was Steuerkanzleien anders machen sollten

7 Dinge, die sich ändern müssen, wenn Sie jetzt Veränderung wollen

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    Buchen Sie noch oder setzen Sie in Ihrer Kanzlei bereits auf datengestützte Unternehmensberatung? Wer den wichtigen Schritt weg von reiner Dienstleistung zu Beratung gegangen ist, kann für Mandanten finanzielle und nichtfinanzielle Erkenntnisse und Berufserfahrung verbinden. Das ist nicht nur spannender, sondern auch zukunftsträchtiger und erlaubt Ihnen wettbewerbsfähige Positionierung genau so, wie Sie es als Steuerberater wollen. Wir erklären, was Sie jetzt ändern sollten, um dieses Ziel zu erreichen.

    Autor:in: Carola Heine

    Veröffentlicht:

    Kategorie: Steuerberater:innen

    Von Buchhaltung zu Unternehmensberatung: So geht’s

    Höhere Honorare, spannendere Aufgaben, stärkere Kundenbeziehungen und lukrative Positionierung: Steuerberatende profitieren davon, stärker auf datenbasierte Unternehmensberatung zu setzen und die technologischen Möglichkeiten der Automatisierung, Digitalisierung und KI sowie Cloud-Apps zu nutzen. Wir empfehlen schon lange, auf selbst buchende digitale Mandate zu setzen und die freiwerdenden Kapazitäten für Beratungsaufgaben zu nutzen. Dafür sollten Sie die folgenden sieben Schritte umsetzen.

    1. Unternehmensberater ist eine Rolle. Wachsen Sie hinein.

    Wie Sie sich und Ihre Aufgaben sehen, wird jeden Schritt verändern, den Sie für Ihre und mit Ihrer Kanzlei gehen. Das klingt so banal, aber im Selbstbild ist es ein großer Schritt vom Fristenerfüller hin zum strategischen Berater im Wandel. Zahlen und Daten nicht nur sammeln, sondern zur Unternehmenssteuerung nutzen – Gespräche auf Ziele statt auf Rücklagen richten. Als Unternehmensberater sind Sie Unternehmer, Steuerberater und Storyteller der Möglichkeiten und Maßnahmen in einer Person. Das ist fordernd und bereichernd und Wachstum der logische nächste Schritt.

    2. Identifizieren Sie mögliche Nischen, Branchen und Spezialisierungen

    Jedes Mandat, das die Anschaffung von Spezialwissen erforderte und damit beträchtlichen internen Weiterbildungsaufwand erzeugte, kann zu weiteren Mandaten führen, die nach einer Kanzlei mit Erfahrungen in dieser Branche oder auf diesem Gebiet suchen. Arbeiten Sie mit den Erfahrungen und Mandaten, die Sie bereits haben und sieben Sie dann solche Aufgaben aus, die Sie zukünftig nicht mehr übernehmen wollen. Bringen Sie sich für Ihre Traum-Mandate auf den neuesten Stand, was technologische Lösungen und gesetzliche Regelungen angeht und integrieren Sie dieses Wissen in Ihre Außendarstellung als Kanzlei.

    3. Definieren Sie das technologische Set-up Ihrer Kanzlei neu

    Legen Sie Cloud-Buchhaltung und digitale Selbstbucher als Grundvoraussetzung fest. Digitalisieren Sie buchungsunwillige Mandate mithilfe externer Buchhaltungsbüros, um eigene Prozesse papierfrei zu halten. Kümmern Sie sich um die Integration aller Systeme, damit Sie in Ihren Analyse-Tools und Dashboards immer mit Daten in Echtzeit arbeiten können. Automatisieren Sie so viele Routineaufgaben wie möglich und legen Sie Fortbildungswege für Ihr Team und Onboarding für digitale Mandate fest.

    4. Positionieren Sie sich als Finanzdatenverwalter der Mandate

    Starten Sie mit der Unternehmensberatung bereits einen Schritt vor der Finanzberatung, nämlich in Bezug auf das technische Finanzdaten-Ökosystem der Mandantenfirma. Wenn Sie die Aufgabe übernehmen, für eine korrekte Systemkonfiguration, das Zusammenspiel von Apps und Tools und damit einen fehlerfreien Datenzufluss zu sorgen, wissen Sie immer mit vertretbarem Aufwand, was Sie empfehlen sollten. Mithilfe von KI können Sie Beratungspotenziale identifizieren und diese in Strategiegespräche umwandeln. Testen Sie aber ki-generierte Ergebnisse immer, bevor diese an den Mandanten weitergereicht werden. Dokumentieren Sie Annahmen, Alternativen und Risikofaktoren, die Ihren Empfehlungen zugrunde liegen, auch wenn Sie die KI-Ergebnisse validiert haben.

    5. Entwickeln Sie Ihr Beratungsangebot, legen Sie neue Angebote fest

    Belegerfassung und Buchhaltung bringen keinen erweiterten Erklärungsbedarf mit. Alle anderen Dinge, die Sie für Ihre Mandanten zielführend tun können, wahrscheinlich schon. Starten Sie immer mit dem Vorteil, den jemand davon hat, diese Dienstleistung bei Ihnen zu buchen. Erläutern Sie den Ablauf und die Zusammenarbeit, nennen Sie Paketpreise und andere Konditionen für Prognosen, Cashflow-Steuerung, Budgetierung, Investitionsberatung und Prozessoptimierung. Vergessen Sie nicht, dass Sie Lexware Office Mandanten auch Technologieberatung zum Beispiel zu Schnittstellen-Erweiterungen und Schulungen für das reibungsfreie Selbstbuchen anbieten können.

    6. Setzen Sie neue Schwerpunkte in der Kommunikation mit Mandanten

    Sind Ihre Mandanten bisher nur zu Ihnen gekommen, wenn eine Situation geklärt werden musste oder eine Frage gestellt wurde? Als Unternehmensberater etablieren Sie bei Ihrer Zielgruppe ein Umdenken von „wir kennen die Zahlen“ hin zu „wir steuern ein Unternehmen strategisch“. Dazu nutzen Sie am besten regelmäßige Beratungs-Touchpoints monatlich oder vierteljährlich und konzentrieren Sie sich bei diesen Terminen auf Prognosen, Auswertungen und vor allem unternehmerische Empfehlungen – die Mandanten müssen mit dem berechtigten Gefühl nach Hause gehen, eine wertvolle Entscheidungskontrolle basierend auf Daten geliefert zu bekommen. Wo immer möglich, stellen Sie Mandanten einfache Dashboards mit Echtzeit-Überblicken zur Verfügung, so wie in Lexware Office bereits integriert.

    7. Überarbeiten Sie Ihren Außenauftritt, auch als Arbeitgeberfirma

    Wenn Sie eine innovative Kanzlei haben, in der Sie mandantenorientiert und unternehmerisch arbeiten, Mitarbeiter digital fortbilden und auf ein anderes Abrechnungsmodell setzen, weil Unternehmensberatung auch gestaffelt oder abonnement-basiert angeboten werden kann, dann sollten Sie das kommunizieren. So kommen die passenden Mitarbeiter und Mandate zu Ihnen. Achten Sie darauf, auch hier wieder die Informationen in Bezug auf die positiven Ergebnisse für die Zielgruppe zu formulieren und nicht einfach eine trübe Aufgabenliste abzuliefern: „Wachstum verlässlich planen“ statt „wir erstellen Auswertungen“. Kommunizieren Sie unmissverständlich, was wie viel kostet und wieso die Beratung ihr Geld wert ist.

    Fazit: Ein anderes Kompetenzmodell ist nur wenige Entscheidungen entfernt

    Weniger repetitive Aufgaben und drängende Fristen und damit auch weniger Stress – das klingt schwer planbar, wenn es gerade stressig ist. Tatsächlich ist der Einstieg weniger komplex, als Sie vielleicht denken: Lernen Sie, wie digitale Buchhaltung für Mandanten funktioniert. Stellen Sie die Mandate um, schulen Sie Ihr Team. Den so entstehenden Freiraum nutzen Sie, um Ihre Kanzlei nach einem Projektplan immer weiterzuentwickeln, bis Sie dort stehen, wo Sie hinwollten.
    Priorisieren Sie die Mitarbeiter und deren Fortbildung zu ganzheitlich denkenden Personen, die technische Tools bewerten und miteinander verknüpfen können, zum Beispiel durch die Lexofficer Schulung für Steuerfachangestellte.

    Um Veränderung führt kein Weg herum, Sie haben viel mehr davon, die Herausforderungen strategisch anzugehen, als irgendwann überrollt zu werden.

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